Erfolgreiche Teilnahme der Physik-MINT-AG bei freestyle-physics

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Mit viel Kreativität und Teamarbeit nahm die Physik-MINT-AG unserer Schule am Wettbewerb freestyle-physics der Universität Duisburg-Essen teil.

Die diesjährige Aufgabe lautete „Duisburger Hafenkran – Die Schaschlik-Edition“. Aus nichts weiter als Schaschlikspießen und Gummibändern sollte ein möglichst leichter Hafenkran gebaut werden. Dieser musste einen freien Durchgang von mindestens 40 cm überspannen und gleichzeitig ein Gewicht von 400 g tragen, das an einem Bindfaden hing. Während der Belastungsprobe musste außerdem eine Kiste unter dem Kran hindurchgeschoben werden können. Bewertet wurde vor allem das Eigengewicht der Konstruktion – je leichter der Kran, desto besser.

In den vergangenen Wochen wurde in der Physik-MINT-AG deshalb intensiv geplant, gebaut und getestet. Immer wieder wurden verschiedene Konstruktionen ausprobiert, Schwachstellen beseitigt und Verbesserungen entwickelt. Nach vielen Versuchen entstand schließlich ein stabiler und gleichzeitig leichter Hafenkran, der alle Anforderungen erfüllte.

Am Wettbewerbstag machten wir uns mit unserem Kran im Gepäck auf den Weg nach Duisburg. Dort präsentierten wir unsere Konstruktion der Jury und fieberten der Belastungsprobe entgegen. Alles funktionierte wie geplant: Unser Kran hielt das 400-g-Gewicht problemlos aus und auch die Prüfkiste konnte darunter hindurchgeschoben werden. Die Arbeit der vergangenen Wochen hatte sich also ausgezahlt.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurde es noch einmal spannend. Am Ende verpassten wir einen Platz auf dem Treppchen denkbar knapp: Nur vier Gramm trennten unseren Kran vom Podest. Auch wenn ein Gewinn damit ganz knapp außer Reichweite blieb, sind wir auf diese Leistung und unsere gelungene Konstruktion sehr stolz.

Neben dem Wettbewerb bot die Universität ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Wir besuchten eine Laborführung zum Thema Planetenentstehung und konnten dabei ein Experiment kennenlernen, das bereits auf der Internationalen Raumstation ISS eingesetzt wurde. Außerdem nahmen wir am „schnellsten Labor der Welt“ teil. Dort erfuhren wir Spannendes über die Interferenz von Licht und konnten am Tropfenbrunnen beobachten, wie optische Täuschungen faszinierende Effekte erzeugen. Darüber hinaus gab es Workshops, eine beeindruckende Physikshow, die Herstellung von essbarem Eis mit flüssigem Stickstoff und eine Tombola.

Für unsere Physik-MINT-AG war die Teilnahme an freestyle-physics eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere selbst entwickelte Konstruktion alle Prüfungen erfolgreich bestanden hat und wir einen Platz auf dem Treppchen nur um vier Gramm verpasst haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Herausforderung!

Vincenz Duda, Fiona Watt und Leandro Donnarumma

Kristina Diekmann