HelmhöltzerInnen auf der Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte

„Wissen schafft Nutzen. Wissenschaft nutzen.“

Unter diesem Motto sind wir, fünf Schülerinnen und Schüler vom Helmholtz und Ceci, Mitte September für fünf Tage zur 134. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) nach Bremen gefahren. Wie das Thema schon andeutet, liegt der Fokus auf dem Wert von Wissenschaft besonders für uns als junge Generation. Dort hatten wir als SchülerInnen sowohl die Möglichkeit uns untereinander auszutauschen, als auch direkt mit den Professoren der jeweiligen Naturwissenschaften zu sprechen.

Von aktuellen Themen wie den Ausmaßen des Klimawandels, der Zukunft von Quantenrechnern, der Bedeutung des Geschlechts in der biomedizinischen Forschung bis hin zu der Frage, wie Frauen sich in der Tierwelt durchsetzen, war alles im Bereich der Naturwissenschaften und Medizin dabei. Uns wurden moderne Ideen und Sichtweisen der Wissenschaften vorgestellt und gezeigt, wie wichtig Veränderung ist. Wir finden, dass in einer Zeit der Veränderung eben solche Schülerprogramme wichtig sind, um das Interesse an Forschung und Fortschritt zu unterstützen und uns Möglichkeiten aufzuzeigen, etwas zu einer gemeinsamen Zukunft beizutragen.

Besonders hilfreich waren dabei die von dem jungen Netzwerk (jGDNÄ) veranstalteten Workshops, in denen wir Fragen an Experten für Podiumsdiskussionen vorbereiten konnten. Auch das Format „Wissenschaft in 5 Minuten“, wo SchülerInnen ihre Projekte von plastikfressenden Bakterien bis hin zu der mathematischen Grundlage von Mustern vorstellen konnten, war eine schöne Ergänzung der Tagung.

„The people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.“

Steve Jobs

Als Teil einer Gruppe Vorträge von dem Nobelpreisträger der Chemie Benjamin List und dem Kriminalbiologen Mark Benecke zu hören, war für uns alle inspirierend. Thema bei List war die Frage, ob man zukünftig CO2 aus der Luft energieeffizient zu Sauerstoff umwandeln kann und die Suche nach dem richtigen Katalysator. Herr Benecke hat uns Näheres zu den biologischen Grundlagen an einem Tatort erklärt. Besonders interessant waren seine persönlichen Erfahrungen und Geschichten über Bodyfarms in den USA, jahrelange Forschungen und Entdeckungen und die Vielfalt seines Berufes, wobei es überraschend war, ein paar Inhalte aus dem Unterricht wiederzuerkennen.

Insgesamt war es eine total schöne Erfahrung die Stadt Bremen und die Wissenschaft näher kennenzulernen. Vielen Dank an Herrn Mühlenhoff, der uns als Leiter des Schülerprogramms die Möglichkeit gegeben hat, dabei zu sein!

Rita Bernloehr
(Schülerin der Q2)