Zwei Referendare des Helmholtz-Gymnasiums haben an einem ERASMUS+-Jobshadowing an der spanischen Schule IES Monte da Vila teilgenommen und hierbei spannende Erfahrungen sammeln und neue Erkenntnisse in Bezug auf aktiven Umweltschutz gewinnen können. Es zeigte sich, wie durch die Realisation von Projektarbeiten im internationalen Austausch nicht nur das Bewusstsein von Schüler:innen für den Handlungsbedarf im Zusammenhang mit dem Klimawandel fördern lässt, sondern wie tatsächlich etwas bewirkt werden kann. In Zusammenarbeit mit lokalen Forst- und Umweltbeauftragten in der von verheerenden Waldbränden betroffenen Regionen Galiziens, wurden Genehmigungen eingeholt und Infrastrukturen etabliert, die es ermöglicht haben, ein Aufforstungsprojekt zu realisieren, bei dem Schüler:innen über tausend Bäume gepflanzt haben. Durch das Anlegen von Pflanzclustern mit hitzetoleranten Arten soll eine Biodiversität gefördert werden, die einen natürlichen Schutz vor den wiederkehrenden Waldbränden aufweist, wodurch ein nachhaltiges Waldökosystem etabliert werden kann.
Ins Leben gerufen und realisiert wurde das Projekt durch Lehrkräfte und Schüler:innen des Oberstufen-Kollegs Bielefeld sowie der Partnerschule IES Monte da Vila. Die Vision besteht darin, dass weitere Schulen in dem Projekt partizipieren können und dieses hierdurch stetig wächst. Angelehnt an die Grundidee von ERASMUS+, dem internationalen Austausch und der Förderung des europäischen Zusammenhaltes, sollen ERASMUS+-akkreditierte Schulen zusammenkommen und gemeinsam derartige Projekte am Leben halten, ausbauen und hierbei die gemeinsame europäische Zukunft mitgestalten.

Auch das Helmholtz-Gymnasium hat die Erziehung zu einem nachhaltigen Lebensstil und den Schutz von Ressourcen fest im Erasmus+ Entwicklungsplan verankert und möchte auch in Zukunft einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas leisten. Dazu besteht für unsere Schüler:innen die Möglichkeit zur Teilnahme am Wiederaufforstungsprojekt des Teutoburger Waldes ebenso wie die Chance, durch Schüleraustausche Europa (neu) kennenzulernen und ökologische Probleme hier und in anderen Ländern in den Blick zu nehmen.




