Geschichte

Zeittafel

1896
    Gründung der Schule. Drei Lehrer und 63 Schüler beginnen mit dem Unterricht in den Räumen der 1878 geschlossenen Gewerbeschule (Alfred-Bozi-Straße / Ecke Stapenhorststraße). dd>Der Fächerschwerpunkt liegt auf Mathematik, den Naturwissenschaften und Französisch als erster Fremdsprache.
1899
    Die Schule zieht in den Neubau an der Paulusstraße um.
1906
    Die Realschule wird in eine Oberrealschule umgewandelt, sodass dort auch die Hochschulreife erlangt werden kann.
1924
    Der Schule wird der Name 'Helmholtz - Oberrealschule' verliehen.
1929
    Die Helmholtz - Oberrealschule zieht in das neu gebaute Gebäude an der Ravensberger Straße ein.
1945 - 1948
    Die amerikanische Besatzung beschlagnahmt das Schulgebäude.
1949
    Neuordnung des höheren Schulwesens: Umwandlung in ein Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und neusprachlichem Zweig.
1955
    Es besuchen 970 Schüler das Helmholtz - Gymnasium. Zeitweise müssen Klassen an der Heeper Straße und in der Bückardtschule unterrichtet werden.
1972
    Zeitgleich mit der Einführung der Reformierten Oberstufe wird aus der bisher reinen Jungenschule eine koedukative Schule.
1973
    Der Anbau am Schulgebäude wird fertiggestellt.
1987
    Weil die Schülerzahl auf 700 zurückgegangen ist, soll das Helmholtz - Gymnasium auf Beschluss des Stadtrates in eine Gesamtschule umgewandelt werden.
1988
    Das Verwaltungsgericht Minden stoppt den Plan der Stadt, da diese ihr "Planungsermessen im Schulentwicklungsbereich nicht sachgerecht durchgeführt hatte".
1991
    Die Schule wird als einziges Gymnasium in Ostwestfalen - Lippe ein Ganztagsgymnasium.
1999
    Im August wird der Rundbau eingeweiht. Vier neue Klassenräume, alle halbrund und mit stationärem Videogerät ausgestattet, beheben angesichts steigender Schülerzahlen den akuten Raummangel. Der Architekt, ein ehemaliger Helmholtz-Schüler, gestaltete diesen markanten Gebäudeabschluss entsprechend dem halbrunden Treppenaufgang zwischen Sporthalle 1 und Aula.
2001
    Im März wird mit der Einweihung des Foyers im Erdgeschoss des Neubaus der vorerst letzte Neubauabschnitt abgeschlossen. Erstmalig besitzt das Helmholtz-Gymnasium eine Pausenhalle - ideal für die "Fahr-Schüler" vor dem Unterricht und für die Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler als Aufenthaltsraum in Springstunden. Der Kicker ist auch in den Pausen heiß umlagert; 2 Computer-Bildschirme informieren aktuell über Stundenplanänderungen in der Sekundarstufe I und II.
2001
    Ab den Sommerferien beginnt eine vollständige Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus. U.a. sollen das Dach, Strom- und Wasserleitungen, Elektroanschlüsse und Anstriche erneuert werden. Einige Fachräume werden neu ausgestattet. Und das Lehrerzimmer wird neu möbliert!

nach: Kranzmann, G.: Eine Schule für die Industriestadt. (in: Wir vom Helmholtz. Eine Festschrift.)
Ergänzungen nach: Bratvogel, F. und Neidhardt, Th.

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