Helmholtzschüler bei den Schulkinowochen NRW: „Der kleine Prinz“

In der letzten Januarwoche 2016 war es wieder soweit: Kinos in NRW luden vormittags zum Schulkino ein. Viele aktuelle Filme vor allem zum Thema Integration waren in diesem Jahr im Programm. Für die Religionskurse der Klassen 5 und 6 wurde der aktuelle Film „Der kleine Prinz“ von Mark Osborne angeboten. Etwa 70 Schüler/innen der 5. und 6. Klassen haben mit ihren ev. und kath. Religionskursen daher gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Silke Fischer, Sandra Höke und Lisa Jost am 26. Januar 2016 einen Schulmorgen im Kino verbracht und sich im Anschluss als Filmkritiker betätigt:

Ich fand den Film schön, weil er zeigt, wie schön die Kindheit ist und dass man nicht immer nur lernen, sondern auch Spaß haben sollte.“ Yvonne, 5. Klasse

Ich fand den Film sehr gut, weil das Mädchen im Film auch ohne den Lebensplan, den die Mutter für sie gemacht hatte, glücklich geworden ist. Es hat einen Freund gefunden und das finde ich persönlich besser, als auf eine supergute Schule zu gehen. Die Lehre des Films ist, dass man das Wesentliche nicht mit den Augen sondern mit dem Herzen sieht.“ Lily, 5. Klasse

Ich fand, dass der Ausflug ins Kino die Klassengemeinschaft gestärkt hat. Außerdem fand ich es toll, dass wir an der Schule auch mal was unternehmen. Der Film war sehr kreativ und spannend. Es war eine gute Geschichte.“ Julia, 5. Klasse

Ich fand den Film eigentlich ganz gut, auch wenn ich schon bessere Filme gesehen habe. Er war gut computeranimiert und wirkte dadurch modern. Man konnte durch die unterschiedlichen Animationen gut die Rahmenhandlung und die Geschichte voneinander unterscheiden. Aber einige Szenen habe ich noch nicht verstanden. Bewertung sechs von zehn Punkten!“ Philipp, 6. Klasse

Ich finde den Film gut, weil er zum Teil computeranimiert und gezeichnet ist. Es geht um ein Mädchen, das auf die Werth-Akademie gehen soll, weil ihre Mutter das möchte. Dafür ziehen sie ein neues Haus, das im Schulbezirk liegt. Neben ihnen wohnt ein alter, verrückter Mann, der viele Geschichten kennt. Er erzählt dem Mädchen die Geschichte des kleinen Prinzen. Als der alte Mann krank wird, beginnt das Mädchen den kleinen Prinzen zu suchen.“ Helene, 6. Klasse

Am 26.1.16 gingen unterschiedliche Religionskurse der Klassen 5 und 6 in den Film „Der kleine Prinz“ im CinemaxX. Der Film handelt von einem Mädchen, das auf eine neue Schule geht und deshalb umzieht. Ihre Mutter erstellt für sie einen Lebensplan, in dem jede Minute von dem Mädchen bereits verplant ist. Aber schnell lernt das Mädchen den alten Piloten von nebenan kennen. Er erzählt ihr Geschichten vom kleinen Prinzen. Als der Nachbar plötzlich ins Krankenhaus muss, fliegt das Mädchen in eine andere Welt, die nur von Erwachsenen regiert wird. Wir fanden den Film richtig gut!“ Simon und Mats, 6. Klasse

Der Film hat uns sehr gut gefallen, denn er war sehr lustig und spannend. Lediglich die Mutter des Mädchens mit ihrem Kontrollfreak hat genervt. Witzig fanden wir das Wort „Affenbrotbäume“. Allerdings gab es ein paar kleine Filmfehler, aber für die Geschichte war das nicht schlimm. Schade, dass einige Kinder (nicht vom Helmholtz) während der Vorstellung mit ihren Handys gespielt haben.“ Jan Luca und Liv, 6. Klasse

 

Fachexkursion ins Bibeldorf – Zeitreise in die Welt der Bibel

 

Ausgrabungsstätte Mehlmahlen Seilherstellung

Seit 2010 ist die Fahrt ins Bibeldorf im 5. Jahrgang nun schon ein fester Bestandteil des Schulprogramms. Auch in diesem Jahr machten sich 78 Fünftklässler mit ihren Religionslehrern auf den Weg zum Freilichtmuseum nach Rietberg, um sich nach Israel zur Zeit Jesu versetzen zu lassen.

Hauptziel dieser Fachexkursion ist es, den Kindern die Welt der Bibel mit allen Sinnen erlebbar zu machen, sodass die Unterrichtsthemen der Klasse 5 (z.B. „Unser Stammvater Abraham – ein Nomade“, „Zeit und Umwelt Jesu“) im Bibeldorf Gestalt annehmen.

Nach Ankunft in Rietberg wird den Schülerinnen und Schülern schnell deutlich, dass Spaß durch eigenes Handeln ein wichtiger Faktor für das Gelingen des Vormittags im Bibeldorf ist.

In Kleingruppen werden die Schülerinnen und Schüler durch das Dorf geführt und erfahren an verschiedenen Stationen allerlei Interessantes über die Lebensumstände der Menschen in Israel vor über 2000 Jahren.

So lernen sie handlungsorientiert einige wichtige Handwerksberufe und Tätigkeiten zur Zeit Jesu kennen, indem die Schülerinnen und Schüler u. a. selbst Seile, Holzpflöcke und Kräutersalz herstellen sowie Mehl mithilfe von Mühlsteinen mahlen. Ferner kehren sie in eine nachgebaute Synagoge ein, um zu erfahren, wie die Juden den Sabbat feiern. Sie besichtigen beispielsweise ein typisches Ein-Raum-Haus, wodurch ihnen die Wohnsituation erfahrbar wird und lernen das Leben der Nomaden kennen, indem sie sich unter einem Nomadenzelt einfinden. Eines der Highlights des Vormittags im Bibeldorf ist das gemeinsame Frühstück in biblischer Umgebung, das aus Fladenbroten, einem orientalischen Kräuterdip und Wasser besteht.