Helmholtz-Gymnasium Bielefeld Französisch Austausch und Fahrten

 

Deutsch-französischen Drittortbegegnung in Breisach am Rhein

Le français – ça bouge!

In unserer Fachschaft bewegt sich was!

 

Gerade ist eine Gruppe von 23 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 8 und EF von einer erstmalig durchgeführten deutsch-französischen Drittortbegegnung zurückgekehrt. In der Jugendherberge in Breisach am Rhein trafen sie auf eine 30-köpfige Schülergruppe vom Collège Marcel Bouvier aus Les Abrets, einem kleinen Ort im Südosten Frankreichs, zwischen Lyon und Grenoble.

Unter dem Motto "Europäische Identität – Gemeinsam sind wir stark!" standen vom 6.-10.2.2017 gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge (u. a. Geocaching in Colmar, Besuch des Europaparlaments in Straßburg, Besichtigung der Freiburger Innenstadt und des Vauban-Viertels, Nachtwanderung durch die Rheinauen) ebenso auf dem Programm wie ein von den französichen Schülern geleiteter Stadtrundgang durch Freiburg und – im Gegenzug - Schülerpräsentationen der Deutschen über verschiedene Institutionen im Europaviertel von Straßburg. Daneben wurde an einem Projekt über Zukunftsvorstellungen junger Europäer gearbeitet.

Zurück in Bielefeld denken wir an "viele lustige und schöne Momente, die wir erlebt haben", "neue Erfahrungen mit neuen Sprachkenntnissen und tollem Programm", "an neue Freunde und viele tolle Städte, die wir gesehen haben". Es war "eine tolle Fahrt mit vielen schönen Erlebnissen, die lange in Erinnerung bleiben wird" und die "sehr viel Spaß" gemacht hat. (Auszüge aus dem Feedbackbogen der Schüler)

 

Beate Klaas organisiert den alljährlichen Austausch mit dem Collège Sacré-Coeur.

1. Aktuelles

2. Programm 2012 in Lyon

3. Erfahrungsberichte Schüler 2012

 

Aktuelles

 

1. ELTERNABEND

 
Zur Vorbereitung des Besuchs der französischen Gäste in Bielefeld findet am Mittwoch, den 18. April 2012 um 19.30 Uhr ein Elternabend in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums statt.

 

 2. Termine

Der diesjährige Schüleraustausch zwischen dem Collège Sacré-Coeur und dem Helmholtz-Gymnasium findet in der Zeit vom 14. bis 20. März 2012 (Besuch in Ecully) und zwischen dem 9. und 15. Mai 2012 (Besuch der Franzosen in Bielefeld) statt.

 

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Programm unseres Besuchs in Lyon

 

COLLEGE LE SACRÉ-CŒUR ECULLY                        Mars 2012

 

Programme du Séjour des Allemands à Ecully

 ATTENTION, prévoir un pique-nique :

pour votre correspondant le jeudi 15 mars et le vendredi 16 mars ainsi que le mardi 20 mars, jour du départ.

            pour votre enfant le vendredi 16 mars                                            

 Penser à donner des tickets de bus à votre correspondant si votre enfant prend les transports en commun pour se rendre au collège.


Goûter du vendredi 16 mars

Nous vous suggérons de préparer la veille au soir, en famille avec le correspondant, une spécialité française que vous apporterez le vendredi au collège. Nous comptons sur votre présence pour partager ce moment convivial de 18h30 à 19h avec les jeunes français et allemands.

 
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 AUSGEWÄHLTE ERFAHRUNGSBERICHTE VON SCHÜLERN ECULLY 2012

 
 
Am Mittwochabend sind wir nach 12 Stunden Busfahrt in Ecully angekommen. Danach wurde ich von meiner Corres und ihrem Vater vom Schulhof de Collège abgeholt. Bei ihr zuhause angekommen, durfte ich meine Eltern anrufen. Dann habe ich mein Gastgeschenk übergeben (…)Meine Gastmutter und meine Corres haben sich sehr gefreut und wir mussten erst mal Küsschen links, Küsschen rechts machen. Danach haben wir gegessen. Es gab eine Art Nudeln aus Mehl und Eiern in Tomatensauce. Das ist eine Lyoner Spezialität. Es war sehr lecker. Dazu gab es wie immer Baguette (Franzosen essen zu allem Brot.). Danach dachte ich, dass wir fertig wären, aber nein! Ich musste noch Joghurt, verschiedene Käse und Tarte (Apfelkuchen) essen. Ihr könnt mir glauben, danach wäre ich fast geplatzt. Noch ein kleiner Tipp für alle, die nicht so viel essen wollen: Wenn ihr sagen wollt, dass ihr satt seid, sagt: „Je n´ai pas faim.“
Aber sonst lohnt sich der Austausch auf jeden Fall. Die Erfahrung mit dem Essen muss man auch machen. :D
(Z., Klasse 8)
 
 
Während der Fahrt hatte ich kaum Angst, doch als wir dann Ecully erreichten, war ich sehr aufgeregt und hatte Angst vor der ersten Begegnung. Ich dachte, dass ich meine Austauschpartnerin sofort erkenne, doch ich habe sie erst nicht gesehen. Als wir uns dann gefunden haben und nach Hause fuhren, redeten wir kaum. Die Mutter redete viel, doch ich konnte nicht antworten. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Als wir da waren, haben wir sofort gegessen. Ich dachte, es gibt typisches französisches Essen, aber wir haben gegessen wie in Deutschland. Es gab Salat und Pizza. Zu trinken gab es Leitungswasser. Ich fand den Abend sehr aufregend, weil alles sehr neu war.
(J., Klasse 8)
 
 
Wir sind um 7:00 am Helmholtz abgefahren und sind um 19:00 am Collège Sacré-Cœur angekommen. Die Fahrt war eigentlich ganz angenehm. Als wir angekommen sind, mussten wir unsere Gastfamilien suchen und durften anschließend mit ihnen nach Hause fahren. Da wurde ich dann vom Rest der Familie empfangen, und meine Corres hat mir das Haus gezeigt. Danach haben wir gegessen und ich habe gemerkt, dass Franzosen ganz andere Tischsitten haben und was anderes essen als wir. (…)
(L., Klasse 8)
 
 
Wegen des Austausches konnte ich die Sprache Französisch im Alltag benutzen und somit auch vertiefen. Auch die Kultur fand ich sehr interessant und bemerkte auch einige Unterschiede zwischen dem Leben in Deutschland und Frankreich, z. B.:
Was mir besonders gefallen hat, war der wunderschöne alte Teil der Stadt Lyon.
(K., Klasse 7)
 
 
Am Donnerstag haben wir Les Halles und La Part Dieu besucht. In Les Halles haben wir eine Rallye gemacht zum Thema Essen. Es gab sehr viele Spezialitäten zu sehen. Danach waren wir in La Part Dieu, einem Riesenhaus mit drei Etagen. Zuerst habe ich mit A. alles angeschaut, und nach einer Stunde hatten wir alles gesehen. Jedoch haben wir keinen Souvenirladen gefunden. Kein Souvenirladen, aber tausende von Kleidungsgeschäften! (…)
(P., Klasse 8)
 
 
Am Montag, den 19. 03. haben wir den Tag in der Schule verbracht. (…) In der ersten Stunde hatten wir Deutsch, was uns sehr zugute kam. Dabei sollten wir den Franzosen einen deutschen Text vorlesen und ihre Hausaufgaben korrigieren. Danach hatten wir zwei Stunden Technologie, wo wir am PC Verkehrsspiele (Anmerkung: Unterricht zur Sicherheit im Straßenverkehr) gespielt haben. In der 4. und 5. Stunde hatten wir Physik/Chemie. Dort haben wir leider nicht besonders viel verstanden, da wir in eine ältere Klasse eingeteilt worden sind. Dort haben wir auch einen Versuch gemacht.
Die Schüler waren alle sehr nett zu uns, und wir haben einige neue Freunde gefunden.
In der Mittagspause haben wir alle zusammen in der Mensa gegessen. Ich fand das Essen eigentlich ganz in Ordnung.
Nach der Mittagspause hatten wir wieder Unterricht, doch diesmal Französisch. Mir ist an diesem Tag in der Schule aufgefallen, dass es viele Unterschiede zur Schule in Deutschland gibt. In dem Unterricht war es sehr still und alle Schüler waren sehr konzentriert. Allgemein hat mir der Tag in der Schule sehr gefallen.
(C., Klasse 8)
 
 
(…) Dieses Jahr habe ich viel mehr mitgenommen. Ich habe die Sprache besser gelernt und die Kultur und die Familie besser kennen gelernt. Ich hatte viel Spaß und bin mit meiner Familie zusammengewachsen. Ich habe nicht nur mit meiner Corres viel gemacht, sondern habe auch viel mit den Geschwistern unternommen. Nach Lyon zu fahren war auf jeden Fall eine Reise wert, da du die Sprache besser beherrschst, neue Freunde findest und viele tolle Erlebnisse hast.
(A., Klasse 9, bereits zum zweiten Mal dabei)
 
 
Mein schönstes Erlebnis in Lyon war die Aussicht von der Kirche La Fourvière. Man konnte die Flüsse Saône und Rhône sehen. Man konnte über ganz Lyon sehen. Aber das Einkaufszentrum La Part Dieu hat mir auch gut gefallen. (…)
(M., Klasse 8)
 
 
Positive Erlebnisse: Meine Gastfamilie war sehr nett. Außerdem fand ich gut, dass mein Austauschpartner die Austauschpartner meiner Freunde kannte. Ich fand es auch gut, dass wir uns getroffen haben und Fußball, Tischtennis und andere Spiele gespielt haben. Das Essen war eigentlich immer gut, und außerdem haben sie mich vorher immer gefragt, ob ich das mag. (…)
Negative Erlebnisse: Die Zeit hier war viel zu kurz. 
(N., Klasse 7)  
 
 
Oft spricht man von französischen Spezialitäten, aber man weiß nie, wovon man redet. Am vierten Abend in meiner Gastfamilie gab es Salat, Brot und eine rosa Paste, die sehr dickflüssig war. Meine Gastmutter tat mir viel auf und ich hatte schon meinen inneren Ekel gegen diese Paste gerichtet. Da ich nicht unhöflich sein wollte, machte ich es wie alle anderen: Ich strich mir die Paste auf das Brot und biss hinein. Erst kam ich nicht drauf, was es sein könnte, doch dann wusste ich es: Fisch. Es war Salmon-Tartar. Es ist eigentlich lecker, aber da das Auge mitisst, ist es nicht mein Leibgericht.
(P., Klasse 7)
 
 
Die meisten trinken in Frankreich Leitungswasser, außerdem essen sie sehr schnell. Es gibt zu jeder Mahlzeit einen Nachtisch. Abends ist es meistens eine Käseplatte.
Tipps: Nehmt euch Mineralwasser mit oder sagt vorher, dass ihr nicht so gerne Leitungswasser trinkt. (…)
In Lyon gibt es viel Gutes zu sehen (z. B. Place Bellecour, Institut Lumière, GL, etc.). Die Leute in Frankreich sind sehr nett. Die Schule hier ist eindeutig viel zu lang (8 – 17 Uhr) und die Lehrer sind total streng. Die Schule ist nicht so locker wie in Deutschland. Dort sind Handys strickt verboten.
Tipps: Nehmt viel Geld mit. Besucht den Place Bellecour oder das Institut Lumière. Seid in dem Schulgebäude sehr leise. Schaltet in der Schule eure Handys aus.
(K., Klasse 8)
  

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