Übergang von der Grundschule

 

Zum Helmholtz-Gymnasium kommen Schülerinnen und Schüler aus ca. 25 Bielefelder Grundschulen.

Für viele dieser Kinder stellt der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium einen entscheidenden Einschnitt im Leben dar.  An der neuen Schule sind sie die „Kleinen“; sie müssen sich einstellen auf ein neues Gebäude, teilweise andere Unterrichtsmethoden, eine Vielzahl neuer Mitschüler verschiedener Altersstufen und einer Vielzahl neuer Lehrerinnen und Lehrer.

Durch folgende Hilfestellungen wollen wir an unserer Schule die Umstellungs- und Eingewöhnungsphase der Fünftklässler möglichst harmonisch und problemfrei gestalten:

 

Der Kennenlernnachmittag:

Kurz vor den Sommerferien werden alle neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler mit ihren Eltern zu einem ersten Kennenlernen eingeladen und in der Aula von unserem Schulleiter, der Erprobungs- und Ganztagskoordinatoren sowie von den neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern begrüßt.  An diesem Kennenlernnachmittag lernen die Kinder ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler, das Klassenleitungsteam und ihren zukünftigen Klassenraum kennen. Die Eltern haben die Möglichkeit sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen,  erste Kontakte zu knüpfen und sich über die erste Schulwoche sowie organisatorische Details zu informieren.

 

Die Klassenzusammensetzung:

Nach Möglichkeit berücksichtigen wir bei der Klassenzusammensetzung einen Mitschülerwunsch Ihres Kindes, achten auf die Beibehaltung alter Bindungen aus der Grundschule und auf regionale Wohngebietsaufteilungen. Das hat für viele Kinder den Vorteil, alte Bekannte wiederzutreffen und sofort Gesprächspartner zu haben. Immer wieder stellt sich aber heraus, dass Ihre Kinder schon nach kurzer Zeit neue Freundinnen und Freunde finden und sich auf neue Mitschülerinnen und Mitschüler freuen.

 

Das Klassenleitungsteam:

Die Klasse ihres Kindes wir von einem Klassenleitungsteam, das wir nach Möglichkeit immer mit einer weiblichen und männlichen Lehrkraft besetzten, geleitet. Dieses Team wird in möglichst vielen Stunden in der Klasse Ihres Kindes eingesetzt, um eine gute Vertrauensbasis und eine intensive Betreuung zu ermöglichen. Die Orientierungsstunden werden im Teamteaching unterrichtet. Hier bietet sich für die Klasse die Möglichkeit, Probleme und Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler ohne Zeitdruck zu erörtern und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Nach Möglichkeit findet in den Klassen 5 und 6 kein Lehrerwechsel statt.


Die Einführungswoche:

Das neue Schuljahr beginnt für Ihre Kinder mit speziellen Einführungstagen, in denen sich die Kinder unter Anleitung ihrer Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit dem Gebäude, dem Ganztag und den schulischen Abläufen vertraut machen.

Die Einführungstage sollen Anfangsängste nehmen, die die neue Klassensituation und das große, für viele unübersichtliche Gebäude mit vielen Fachräumen auslösen können. Während der ersten Tage haben Ihre Kinder die Gelegenheit,  ihre Klassenkameradinnen und –kameraden sowie für die Schule wichtige Personen (Sekretärinnen und Hausmeister) kennen zu lernen, tägliche Wege zu erkunden und sich mit Hilfe einer Ralley im Schulgebäude zu orientieren.

Um der großen Neugier, die die Schülerinnen und Schüler für die neuen Fächer mitbringen, Rechnung zu tragen, wird in der 5. und 6. Stunde dieser Einführungswoche bereits Fachunterricht erteilt.

Den Abschluss der Einführungswoche bildet der Methodentag „Lernen und Behalten“, an dem eine Lerntypentestung durchgeführt und eine Einführung in Arbeitstechniken und –methoden gegeben wird.

 

Kontakt zu den Grundschulen:

Wir stehen in einem engen Kontakt zu den abgebenden Grundschulen.

Durch eine intensive Mitarbeit in den beiden Pilotbereichen „Östliche Innenstadt“ und „Innenstadt“, bemühen wir uns auf städtischer Ebenen darum, den Übergang zur von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu harmonisieren. In diesem Arbeitsgremium ist der organisatorische Rahmen für den Sprechtag Erprobungsstufe- Primarstufe und für gemeinsame Fachkonferenzen und regelmäßige Hospitationen entstanden.

Darüber hinaus nutzen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Hospitationsmöglichkeiten in den naheliegenden Grundschulen, um sich mit dem methodischen und fachlichen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler vertraut zu machen und ihnen den Einstieg in die gymnasialen Unterrichtsmethoden zu erleichtern.